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Kulturfahrt des KDV-Imbach „Slow-Light in der Wachau“

 

Am 15. Februar lud der Vorstand des Kulturdenkmalverein Imbach mit seinem Obmann Oliver Fries zur 1. Kulturfahrt 2019 mit dem Motto „Slow-Light in der Wachau“ ein. Mit einem eigens dafür gecharterten Bus ging es für die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom FF Haus Imbach gemeinsam nach Einbruch der Dunkelheit los.
     
(Foto Raimund Heuser)    

Eingestimmt durch die Lichtkünstlerin Sigrun Appelt begann eine eindrucksvolle Reise in mehreren Etappen zur Pfarrkirche Emmersdorf, Filialkirche St. Johann im Mauertale und Filialkirche St. Lorenz, um in eine Welt von sanftem Licht und bewusst gesetztem Schatten einzutauchen.    

„Das ist eine völlig andere Art der Beleuchtung“ meinten die meisten Besucherinnen und Besucher bei der Betrachtung der mit Preisen ausgestatteten Projekte von Frau Appelt. Dabei wurde in Ihren Ausführungen schnell deutlich, dass in den realisierten Lichtprojekten nicht nur eine Stromersparnis von rund 90 % erreicht wurde, sondern dass jede Installation ein Unikat darstellt und maßgerecht für das zu illuminierende Objekt entwickelt wird.

Fast mystisch wirkte das Licht, wenn Betrachterinnen und Betrachter durch das Licht der Strahler liefen. „Dies ist ein Effekt, den wir bewusst gewünscht haben“ erläuterte dazu Frau Appelt und ermunterte das Spiel mit Licht und Schatten zu suchen.

Frau Dipl.-Ing. Liselotte Jilka, NOE Regional, und Oliver Fries, Obmann des KDV-Imbach, erläuterten, dass diese Kulturfahrt gerade auch das Ziel hat, einem möglichst großen Kreis von Kulturinteressenten einen Eindruck zu vermitteln, wie eine derartige neue Beleuchtung bei der Pfarrkirche Imbach wirken könnte. Im Rahmen der aktuellen Dorferneuerungsphase 2019 bis 2022 verfolgt der KDV-Imbach zusammen mit der NOE Regional ein Projekt, in Zusammenarbeit mit Frau Appelt eine neue Beleuchtung der Pfarrkirche Imbach zu installieren.

Zusätzlich zum Bestaunen der Lichtinstallationen nutzten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne die Gelegenheit, unter Führung von Oliver Fries, MSC und MMag. Ronald Kurt Salzer die meist verschlossenen Kirchen in St. Johann und St. Lorenz von innen zu besuchen. Unter der bauhistorischen Führung wurde deutlich, welche lange Geschichte bis in römische Zeiten zu diesen Kirchen gehört und welche kleinen und großen Geheimnisse und Anekdoten die Bauwerke und das Inventar erzählen.

Hellauf begeistert und mit vielen neuen Eindrücken gefüttert sollte für die Gruppe zum Abschluss der Kulturfahrt die Kulinarik natürlich nicht zu kurz kommen.

In einem Heurigen in der Rührsdorfer Kellergasse (Gemeinde Rossatz) ließ man den Abend bei dem ein oder anderen Achtel und schmackhaften Speisen gemütlich ausklingen. Gegen 23:00 Uhr schließlich erreichte der Bus seinen Ausgangspunkt und brachte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder nach Hause.

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